Wo kann man besser über die Zukunft einer nachhaltigen Ernährung beraten als im Impact Hub Ruhr? Unsere Räume stehen nicht nur als Coworking Space für Freelancer, digitale Nomaden und Unternehmer zur Verfügung, sondern sind auch gleichzeitig eine Plattform für Ideen und Diskussion rund um das Thema nachhaltige Innovation im Ruhrgebiet. So nutzen wir unseren Coworking Space am Abend um der Community die Möglichkeit zu bieten sich zu vernetzen, zu diskutieren und zu lernen. Bei dem Impact Evening #3 zum Thema „Future of Food“ kamen so unterschiedliche lokale Akteure aus dem Ruhrgebiet zusammen. Denn in einer global vernetzten Welt, liegt es uns am Herzen unseren Fußabdruck zu verringern und regionale Unternehmer zu fördern, die sich diesem Thema angenommen haben.

Viele neue Ideen und Anregungen sind das Ergebnis des erfolgreichen und spannenden Themenabends. Die verschiedenen Teilnehmer ermöglichten es uns ganzeinheitlich über eine enkeltaugliche Ernährung auszutauschen.

Glücklich unverpackt  bietet nun für alle, die kein Plastik mehr sehen können, eine verpackungslose Einkaufsalternative in Essen. Aber nicht nur Verpackung und regionaler Anbau spielten gestern eine Rolle.

Timo von SwarmProtein  hat mit seinen Proteinriegeln ein innovatives und nachhaltiges Produkt für Sportler geschaffen. Wie der Name verrät stammen die Proteine aus Insekten, die von Kleinbauern in Thailand gezüchtet werden. So tragen die Riegel nicht nur ökologisch zu einer Verbesserung bei, sondern unterstützen gleichzeitig eine der wichtigsten und ärmsten Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern.

Auch Ben von Pottsalat stellte uns seinen nachhaltigen Lieferservice vor. Die Salate sind nicht nur unglaublich lecker und gesund, sondern gleichzeitig legt das Team sehr viel Wert auf einen bewussten Umgang mit Ressourcen und Ernährungsmitteln. Und das Team von foodsharing.de hilft uns dabei die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren und verteilt Lebensmittel im Ruhrgebiet und deutschlandweit um.

Die Bonnekamp Stiftung nutzt eine Lichtung in der Stadt Essen um Stadtteilgärten und eine solidarische Landwirtschaft ins Ruhrgebiet zu bringen. Der nachhaltige urbane Anbau von gesunden Nahrungsmitteln steht hier also im Mittelpunkt.

Obwohl die Ansätze und Konzepte grundverschieden sind, konnten wir feststellen, dass uns alle etwas verbindet: Der Wunsch die Zukunft unserer Nahrung und der Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten, um einem gesunden und bewussten Konsum zu fördern.

So konnten wir alle etwas lernen, uns über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Branche austauschen und das Thema “Future of Food” auch im Ruhrgebiet voran bringen.

Hast du auch innovative Ideen zum Thema Future of Food im Ruhrgebiet? Was liegt dir am Herzen? Gerne kannst du jederzeit mit deinen Fragen, Ideen und Inspiration zu uns kommen und zum Fortschritt im Ruhrgebiet beitragen.

Wir freuen uns auf neue Ideen und Input.

Make an Impact!

 

*Artikel&Foto: Tina Marquardt, bee.shot

Team